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PaTronus - Postakute Traumarehabilitation
Studienleitung
Die wissenschaftliche und organisatorische Leitung liegt bei der AUC – Akademie der Unfallchirurgie.
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt PaTronus (Postakute Traumrehabilitation) wird eine Versorgungslücke in der Behandlung schwerverletzter Patientinnen und Patienten adressiert. Nach der akutmedizinischen Krankenhausbehandlung sind Betroffene häufig noch nicht rehabilitationsfähig für eine reguläre Anschlussrehabilitation. Ziel ist es, die Teilnehmenden durch eine spezialisierte postakute Traumarehabilitation frühzeitig für eine reguläre Anschlussrehabilitation zu stabilisieren, funktionale Defizite zu verringern, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.
Bedeutung des Projekts
Mit PaTronus wird erstmals ein trägerübergreifendes Modellprojekt umgesetzt, das neue Wege für eine frühzeitigere und wirksamere Rehabilitation schwerverletzter Patientinnen und Patienten erprobt. Das Projekt schafft damit eine Grundlage für die strukturierte Weiterentwicklung des Versorgungspfads zwischen Akutbehandlung und Anschlussrehabilitation.
Studiendesign
PaTronus ist ein Evaluations- und Modellprojekt zur postakuten Traumarehabilitation. Neben prospektiv erhobenen Studiendaten werden auch Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung analysiert, um den Versorgungspfad umfassend zu evaluieren.
Ziele des Projektes
- frühzeitige Stabilisierung für eine reguläre Anschlussrehabilitation
- Verringerung funktionaler Defizite
- Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
- Verbesserung der Lebensqualität
- Schaffung der Voraussetzungen für eine möglichst schnelle Rückkehr in Alltag und Berufsleben
- umfassende Evaluation des Versorgungspfads auf Basis prospektiver Studien- und Routinedaten
Daten und Fakten
- Finanzierung: Gefördert wird das Projekt durch die beteiligten Krankenkassen sowie die Deutsche Rentenversicherung Bund.
- Projektpartner: Fachlich begleitet wird das Projekt durch
- die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU),
- die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie
- die Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin (DGPRM).
- Beteiligte Zentren: An der Umsetzung des Modellprojekts sind rund 30 Akutkrankenhäuser – unterteilt in Interventions- und Kontrollkliniken – sowie drei spezialisierte Rehabilitationskliniken beteiligt.
- Projektlaufzeit: 2025 – 2028
- Zeitraum Patienteneinschluss: bis Ende 2027