S3-Leitlinie Periprothetische Frakturen

Projektleitung

Prof. Dr. med. Sven Märdian 

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt werden wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für die Versorgung periprothetischer Frakturen nach Hüft-, Knie- und Schultergelenkersatz erarbeitet. Ziel ist es, die Versorgung dieser komplexen Patientengruppe durch eine evidenzbasierte S3-Leitlinie zu verbessern und die Zusammenarbeit entlang des Behandlungspfads zu stärken. 

Hintergrund und Bedeutung

Periprothetische Frakturen stellen aufgrund der häufig älteren und multimorbiden Patientengruppe sowie der hohen Anforderungen an Diagnostik, Indikationsstellung und operative Versorgung eine besondere Herausforderung dar. Die Leitlinie schafft eine evidenzbasierte Grundlage für standardisierte Behandlungsentscheidungen und unterstützt die nachhaltige Verbesserung der Versorgungsqualität. 

 

Ziele der Leitlinie

  • Entwicklung evidenzbasierter Handlungsempfehlungen für die Versorgung periprothetischer Frakturen an Hüfte, Knie und Schulter
  • Verbesserung der interdisziplinären und sektorenübergreifenden Zusammenarbeit entlang des Behandlungspfads
  • Entwicklung praxisnaher Behandlungsalgorithmen und unterstützender Anwendungsformate
  • Stärkung von Partizipation und informierter Entscheidungsfindung durch patientengerechte Informationen
  • Analyse von Barrieren und förderlichen Faktoren für die nachhaltige Implementierung der Leitlinie in der Versorgung 

Daten und Fakten

  • Konsortialpartner: Institut für Forschung in der operativen Medizin (IFOM) der Universität Witten/Herdecke
  • Beteiligte Fachgesellschaften: 28 medizinische Fachgesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Patientenvertretungen 
  • Projektlaufzeit: 11/2026 – 04/2029 
  • Förderung: Gefördert durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) 

Weitere Informationen 

AWMF Anmeldung